Weiterbildung Medieninformatik: Digitale Kommunikationsplattformen
100 % Förderung mit Bildungsgutschein möglich – spezialisieren Sie sich auf die Konzeption, Koordination und prototypische Entwicklung komplexer digitaler Kommunikationsmedien und Plattformen.
Digitale Kommunikationsplattformen analysieren und konzipieren
Die Weiterbildung der FiGD Akademie Berlin qualifiziert Sie für die anspruchsvolle Konzeption und prototypische Entwicklung digitaler Kommunikationsplattformen. Sie analysieren Kommunikationsziele, Zielgruppen und Nutzungskontexte und übertragen die Ergebnisse in tragfähige Medien- und Systemkonzepte.
Im Mittelpunkt stehen Informationsarchitektur, Content-Strukturen, Nutzerführung, Wireframes und interaktive Prototypen. Sie entwickeln und integrieren Medienteilsysteme, organisieren Medienverwaltung und Veröffentlichungsprozesse und prüfen die technische sowie wirtschaftliche Machbarkeit. Gebrauchstauglichkeit, Barrierefreiheit und Medienqualität begleiten das Projekt von der ersten Analyse bis zur Abnahme.
Dauer: 13 Wochen · Vollzeit · Gruppenkurs
Unterricht: Montag bis Freitag, 08:30–15:30 Uhr
Start: 23. November 2026
Förderung: Bildungsgutschein, vorbehaltlich Bewilligung
Zugang: Einschlägiges Hochschulstudium oder
Medien-/IT-Ausbildung mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung;
alternativ vergleichbare beruflich erworbene Kompetenzen;
vorherige fachliche Eignungsprüfung
Ihre Qualifizierungsziele
- Komplexe digitale Kommunikationsplattformen analysieren, planen, konzipieren und prototypisch entwickeln.
- Anforderungen, Nutzungsszenarien, Informationsstrukturen und Interaktionsabläufe modellieren.
- Wireframes und interaktive Prototypen erstellen; Medienteilsysteme entwickeln und integrieren.
- Machbarkeit und Lösungsalternativen nachvollziehbar begründen.
- Gebrauchstauglichkeit, Barrierefreiheit und technische Qualität systematisch sichern.
Inhalte der Weiterbildung
Je nach fachlichen Schwerpunkten der Teilnehmer kann die Gewichtung innerhalb der Themenblöcke variieren. Der Gesamtumfang bleibt unverändert.
Analyse, Konzeption und Prototypenplanung
Analyse und Anforderungen
- Kommunikationsziele, Zielgruppen, Nutzungskontexte sowie bestehende Plattformen und Nutzerverhalten analysieren.
- Funktionale und qualitative Anforderungen erheben, priorisieren und in Medien- und Systemkonzepte überführen.
Nutzungsszenarien und Informationsarchitektur
- Nutzungsszenarien, Anwendungsfälle, Nutzerwege und Interaktionsabläufe modellieren.
- Informationsarchitektur, Content-Strukturen, Navigation und Nutzerführung konzipieren.
- Multimediale Inhalte und Funktionen für unterschiedliche Plattformen und Endgeräte planen.
Wireframes und Prototypenkonzeption
- Wireframes unterschiedlicher Detailtiefe und klickbare Prototypen erstellen; Varianten vergleichen.
- Medienteilsysteme, Datenflüsse, Schnittstellen und Softwarekomponenten entwerfen.
Machbarkeit und Qualitätsanforderungen
- Technische und wirtschaftliche Machbarkeit, Aufwand, Abhängigkeiten und Risiken anhand von Versuchsprototypen prüfen.
- Usability, Barrierefreiheit, Datenschutz, Informationssicherheit und Medienrechte als Konzeptanforderungen festlegen.
Prototypenentwicklung und Integration von Medienteilsystemen
Interaktive Prototypen und Bedienoberflächen
- Interaktive Funktionsprototypen für Kommunikations-, Informations- und Lernplattformen entwickeln.
- Wireframes in konsistente Bedienoberflächen überführen; visuelle Hierarchie, Lesbarkeit und Rückmeldungen berücksichtigen.
- Responsive Oberflächen und wiederverwendbare Komponenten mit dynamischen Medienfunktionen entwickeln.
- Prototyping-, Autoren- und Entwicklungswerkzeuge passend zur Fragestellung auswählen und einsetzen.
Medienverwaltung und Veröffentlichungsprozesse
- Content-Management-, Medienverwaltungs- und Redaktionssysteme anpassen und technisch verbinden.
- Mediendaten, Metadaten und Assets strukturieren; Datenanbindungen prototypisch realisieren.
- Versionen, Freigaben und Nutzungsrechte in Entwicklungs- und Veröffentlichungsabläufe integrieren.
- Schnittstellen und automatisierte Workflows für Medienbereitstellung und plattformübergreifende Veröffentlichung entwickeln.
Integration und Medienoptimierung
- Medienteilsysteme zu einem ausführbaren Plattformprototyp verbinden; zentrale Nutzungsszenarien umsetzen.
- Bild-, Audio- und Videoinhalte exemplarisch integrieren; Austauschformate, Dateigröße und Wiedergabe optimieren.
- KI-gestützte Konzept-, Prototypen- und Entwicklungswerkzeuge einsetzen; Ergebnisse fachlich prüfen.
Iterative Tests und technische Dokumentation
- Funktion, Darstellung, Barrierefreiheit und Gerätekompatibilität iterativ testen.
- Prototypen, Programmcode, Systemanbindungen und technische Lösungsentscheidungen dokumentieren.
Projektkoordination, Qualitätssicherung und Evaluation
Projektplanung und Koordination
- Medieninformatikprojekte von Analyse und Konzeption über Prototypenentwicklung bis zur Abnahme koordinieren.
- Ressourcen, Termine, Aufwand, Rechte und technische Risiken planen; Meilensteine und Prüfpunkte festlegen.
- Fachbereiche, Medienverantwortliche, Entwicklung und Auftraggeber zu Anforderungen und Lösungsvarianten abstimmen.
Entwicklungssteuerung und Konzeptreviews
- Anforderungsänderungen, Entwicklungsstände, Versionen und Freigaben nachvollziehbar dokumentieren.
- Konzeptreviews und Prototypenbesprechungen durchführen; Konsistenz, Machbarkeit und Anforderungserfüllung bewerten.
Qualitätsmanagement und Evaluation
- Qualitätsmanagement und Prüfpläne für Usability, Barrierefreiheit, Medienqualität und technische Leistungsfähigkeit entwickeln.
- Wireframes und Prototypen durch geführte Aufgabenanalysen, Nutzertests, Funktions- und Integrationstests evaluieren.
- Nutzerverhalten, Aufgabenerfolg, Fehler und Rückmeldungen methodenkritisch auswerten.
Optimierung und Technologieevaluation
- Prüfberichte und Kennzahlen erstellen; Prototypen und Systemkomponenten anhand der Ergebnisse verbessern.
- Neue Technologien und KI-Verfahren vergleichen; Umsetzungsempfehlungen fachlich begründen.
Durchgängiges Medieninformatikprojekt
Sie realisieren eine komplexe Kommunikationsplattform oder interaktive Medienanwendung eigenständig als Prototyp. Dafür erarbeiten Sie eine Anforderungsanalyse, ein Plattformkonzept, Wireframes und interaktive Prototypen und verbinden Medienteilsysteme zu einer ausführbaren Gesamtlösung.
Sie prüfen die Machbarkeit Ihrer Konzepte, vergleichen Lösungsalternativen und dokumentieren Ihre gestalterischen und technischen Entscheidungen. Tests sowie Rechte- und Qualitätsdokumentation begleiten die Umsetzung. Die fachliche Vertiefung erfolgt am Projektsystem.
Lernerfolgskontrolle und Abschlusspräsentation
Bewertet werden Ihre individuellen Leistungen, Analyse und Systemkonzept, Machbarkeitsnachweis, Prototypen, Programmcode und begründete Lösungsvergleiche. Hinzu kommen Test-, Rechte- und Qualitätsdokumentation. Eine Abschlusspräsentation mit Fachgespräch ergänzt die Bewertung. Projektarbeit und Prüfungen sind Bestandteil der Weiterbildung.
Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit einschlägigem Hochschulstudium oder einer Medien- beziehungsweise IT-Ausbildung mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung. Alternativ ist eine Teilnahme mit vergleichbaren beruflich erworbenen Kompetenzen möglich.
Vorausgesetzt werden Kenntnisse digitaler Medien sowie grundlegende Programmier- und Datenbankkenntnisse. Vor der Teilnahme erfolgt eine fachliche Eignungsprüfung.
Ihr Kompetenzprofil nach der Weiterbildung
Sie können digitale Kommunikationsplattformen von der Anforderungsanalyse über die Konzeption bis zum funktionsfähigen Prototyp entwickeln und koordinieren. Dabei verbinden Sie Informationsarchitektur, Nutzerführung, Medienverwaltung und Veröffentlichungsprozesse mit systematischer Qualitätssicherung und einer begründeten Technologieauswahl.
Ihr nächster Schritt: Lassen Sie Ihre fachlichen Voraussetzungen, den nächsten Starttermin und die Fördermöglichkeiten persönlich klären. Jetzt Beratungstermin buchen oder 030 42020910 anrufen.
Häufige Fragen zur Weiterbildung Kommunikationsplattformen
Wie lange dauert die Weiterbildung?
Die Weiterbildung dauert 13 Wochen und findet in Vollzeit statt. Projektarbeit und Lernerfolgskontrollen sind darin enthalten. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag, jeweils von 08:30 bis 15:30 Uhr statt.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Vorausgesetzt werden ein einschlägiges Hochschulstudium oder eine Medien- beziehungsweise IT-Ausbildung mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung. Alternativ sind vergleichbare beruflich erworbene Kompetenzen möglich. Kenntnisse digitaler Medien sowie grundlegende Programmier- und Datenbankkenntnisse sind erforderlich. Vor der Teilnahme erfolgt eine fachliche Eignungsprüfung.
Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
Im Mittelpunkt stehen Analyse, Medien- und Plattformkonzeption, Informationsarchitektur, Wireframes, interaktive Prototypen und die Integration von Medienteilsystemen. Hinzu kommen Medienverwaltung, Veröffentlichungsprozesse, Projektkoordination und Qualitätssicherung.
Welche Rolle spielen Wireframes und Prototypen?
Sie erstellen Wireframes unterschiedlicher Detailtiefe und klickbare Prototypen, vergleichen Varianten und prüfen Nutzungsszenarien und Machbarkeit. Daraus entwickeln Sie konsistente Bedienoberflächen und interaktive Funktionsprototypen.
Werden Content-Management-Systeme behandelt?
Ja. Sie passen Content-Management-, Medienverwaltungs- und Redaktionssysteme an und verbinden sie technisch. Dabei strukturieren Sie Mediendaten, Metadaten und Assets und berücksichtigen Versionen, Freigaben und Nutzungsrechte.
Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz?
KI-gestützte Werkzeuge unterstützen Konzeption, Prototypenentwicklung und technische Umsetzung. Die Ergebnisse werden fachlich geprüft. Neue Technologien und KI-Verfahren werden verglichen, um begründete Umsetzungsempfehlungen abzuleiten.
Wie werden Usability und Barrierefreiheit geprüft?
Sie entwickeln Qualitätsziele und Prüfpläne und evaluieren Wireframes und Prototypen durch geführte Aufgabenanalysen, Nutzertests, Funktions- und Integrationstests. Die Ergebnisse fließen in die Verbesserung der Prototypen und Systemkomponenten ein.
Was entwickeln Sie im Praxisprojekt?
Sie realisieren eine komplexe Kommunikationsplattform oder interaktive Medienanwendung als Prototyp. Dazu gehören Anforderungsanalyse, Plattformkonzept, Wireframes, interaktive Prototypen und integrierte Medienteilsysteme.
Ist eine Förderung mit Bildungsgutschein möglich?
Eine Förderung mit Bildungsgutschein ist möglich. Lassen Sie Ihre persönlichen Fördervoraussetzungen und die Bewilligung vor Kursbeginn mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter klären.
Wie erfahre ich den nächsten Starttermin?
Den nächsten Starttermin und die organisatorischen Einzelheiten erhalten Sie in der persönlichen Beratung. Buchen Sie einen Beratungstermin oder rufen Sie unter 030 42020910 an.
